Susanne Eisenkolb Die Junge Susanne Eisenkolb absolvierte ihre Ausbildung als Stipendiatin am Studio des Theaters an der Wien. Ihre Gesangsstudien perfektionierte sie in Amerika bei dem New Yorker Prof. Oren Brown, bei Hildegard Foren und Prof. Michael Dixon. Danach war in „Cats“ und bei der Uraufführung von „The Black Rider am Thalia Theater Hamburg zu sehen. Nach Engagements in Innsbruck, Wien und Basel sowie ihrer Interpretation der „Chaja“ in Sobols „Ghetto“- Inszenierung spielte sie Hauptrollen in diversen Musicals wie u. a. in „My Fair Lady“, Singin’ in the rain“, „Anything Goes“ und die Sandy in „Grease“ an den Vereinigten Bühnen Wien. Weitere Gastengagements führten sie an das Nationaltheater Mannheim, das Schauspiel Essen, das Deutsche Theater München sowie an das Wiener Burgtheater und nach Salzburg zu den Festspielen. Sie arbeitete mit bekannten Regisseuren wie u .a. Robert Wilson, Joshua Sobol, Jérome Savary und Jürgen Flimm zusammen. Für ihre Darstellung der Gypsy Rose Lee in „Gypsy“ am Berliner Theater des Westens erhielt sie den deutschen Musicalpreis „IMAGE“. Zudem hat sie in diversen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera gestanden, u. a. in der populären ZDF/ORF-Serie „Spiel des Lebens“ in der Hauptrolle als Julia Seidenberg sowie in verschiedenen Serien wie „alphateam“, „Nicht ohne meinen Anwalt“, „Für alle Fälle Schwester Stefanie“ oder „Helicops“. Sie hat als Moderatorin für diverse Sender gearbeitet, verschiedene Solo-Programme auf Tourneen in Europa und Brasilien gezeigt sowie eine Reihe von Konzerten und Lesungen gegeben. 2010 trat sie u. a. in Kopenhagen in der Gala „The Life of Frank Sinatra“ zusammen mit dem dänischen Radiosymphonieorchester auf.
Michaela Hanser Die Vornehme Michaela Hanser
wurde in Freiburg geboren und wuchs in Kassel auf. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Es folgten unter anderem Engagements ans dortige Staatsschauspiel und an das Kampnagel- Theater in Hamburg. Nach einer Zeit häufiger Standortwechsel war sie von 1996 bis 2009 festes Mitglied des GRIPS THEATERs in Berlin, wo sie in vielen komödiantischen und auch dramatischen Rollen zu sehen war u.a. in dem Musical- Dauerbrenner LINIE 1, wo sie die LADY spielt und singt – und das bisher über 800 mal! In dieser Rolle- auf Deutsch oder Englisch gespielt – gastierte sie mit dem Grips- Ensemble auch in Dänemark, Schweden, New York, Israel, Russland, Australien, Indien und Korea. Seit 2009 ist sie freiberuflich tätig und am GRIPS Theater noch als Gast beschäftigt. Andere Gastengagements und freie Produktionen führten sie durch ganz Deutschland, u.a. ans Thalia Theater Halle, auf Tournee mit dem Tourneetheater Thespiskarren und ans Schloßparktheater Berlin, ect. Auftritte bei Film und Fernsehen waren beispielsweise in Soko Wismar, Otto-Der Katastrofenfilm, Unsere Sternebrgs und Wollf’s Revier.
Dagmar Hurtak-Beckmann Die Karrierefrau
- An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst ihrer Heimatstadt Graz erhielt Dagmar Hurtak-Beckmann ihre Ausbildung, die sie im Fach Liedinterpretation/Musical noch an der Essener Fokwang-Hochschule, in Wien und Berlin ergänzte. Ihre Bühnenlaufbahn prägten Engagements am Schauspielhaus Graz, am Schlosstheater Celle und bei den Festspielen und Murau und Bad Hersfeld. Sie gehörte zu den Ensembles der Musicals Black Rider, Evita, und Jesus Christ Superstar. Zu ihren musikalischen Erfolgen gehören Prinz Orlofski in Die Fledermaus, Pamina in Zauberflöte für Kinder, Zeitel in Anatevka, Ann Lane/Bianca in Kiss me, Kate, Aldonza in Der Mann von La Mancha und die Wirtin im Im weißen Rössl. Sie spielte die Titelrollen in Heute Abend Lola Blau und in Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen. In Brechts Dreigroschenoper war sie Polly Peachum, Annie Wilkes in Misery und Mercedes Degas in Die Grönholm-Methode, um nur einige ihrer vielen Rollen zu nennen. In der Spielzeit 2009/10 stand sie u. a. als Charlotte in Babytalk, Mrs. Clackett/Dotty Oatly in Der nackte Wahnsinn und in Loriots dramatische Werke auf der Bühne. Auf Schloss Feistritz bei Klagenfurt präsentierte Dagmar Hurtak-Beckmann im Juni 2010 ihr Soloprogramm Ich bin so unmusikalisch.
Angelika Mann Die Hausfrau – Sie war ein absoluter
Top-Star der DDR-Rockszene und wird seit ihrer Übersiedlung nach Westberlin 1985 auch als Schauspielerin und Kabarettistin deutschlandweit gefeiert. Nach ihrer Ausbildung zur Sängerin und Pianistin begann 1973 ihr Senkrechtstart mit dem Song Na und. Sie war Sängerin der Klaus-Lenz-Bigband und trat zusammen mit Uschi Brüning, Manfred Krug, Günter Fischer und Reinhard Lakomy auf. 1987 feierte sie einen Riesenerfolg als Lucy in Günther Krämers Dreigroschenoper-Inszenierung am Theater des Westens, der Hamburgischen Staatsoper, beim Theaterfestival in Spoleto und bei einem Gastspiel in Tokio. Unter der Regie von Torsten Fischer spielte sie die Lampito in Lysistrata am Schauspiel Köln. Sie wirkte in Rosa von Praunheims Film Magnus Hirschfeld – der Einstein des Sex mit, feierte Triumphe an der Berliner Tribüne mit ihrem Claire Waldoff-Programm. Von 1999 – 2008 moderierte sie als Märchenrätselhexe Ratesumbria das Advents- und Weihnachtsprogramm im ORB/RBB. Ob mit ihrem Trude-Herr-Programm Ich will keine Schokolade, als Frosch in der Fledermaus 2009 an den Bühnen in Gera und Altenburg oder seit Juni 2009 im deutsch-deutschen Kabarettprogramm Die Rückkehr der Gummiadler – Angelika Mann begeistert ihr Publikum mit der ihr eigenen wunderbaren Mischung aus Humor, Wissen, Kraft und Gefühl.
Nicole Rößler Die Junge – Ihr Diplomstudium an der
Hochschule der Künste Berlin in den Fächern Schauspiel, Gesang und Tanz beendete Nicole Rößler mit Auszeichnung und erhielt 1997 beim Bundesgesangswettbewerb im Fach Musical/Chanson den Preis der Günter-Neumann-Stiftung. Ihre ersten Engagements hatte die gebürtige Wuppertalerin in Berlin. Am Theater des Westens spielte sie in Helmut Baumanns Inszenierung von 30, 60, 90° – durchgehend geöffnet. Am Grips Theater verkörperte sie nicht nur die Hauptrolle Das Mädchen im Erfolgsmusical Linie 1 sondern war auch in den Stücken Alles Gute als Nadine, Eins auf die Fresse als Minnie und Café Mitte als Schnecke zu sehen. Die Neuköllner Oper verpflichtete sie für die Produktionen Lady Be Good als Shirley, Babytalk als Charlotte und Elternabend als Irene; für die Rolle der Helena in Peter Lunds Inszenierung Sommer Nacht Traum wurde sie 2001 mit dem Daphne-Theaterpreis ausgezeichnet. Am Stadttheater Görlitz stand sie als Mallory in City of Angels und am Musik & Theater Saar in der Titelrolle von Das Geheimnis der Mona Lisa auf der Bühne. In den Rollen Fee, Belle und Mathilde war sie mit Die Schöne und das Biest auf Tournee. Eineinhalb Jahre war sie in Zürich als Thalassa im Unterwassermusical Deep zu sehen und im Musicaldome Köln als Killer Queen und Teacher im Queen-Musical We Will Rock You. Bei den Sommerfestspielen der Liechtenstein Musical Company konnte man sie in der Titelrolle des Musicals Evita erleben. Außerdem verleiht Nicole Rößler der Mutter in der preisgekrönten Animationsserie Die Moffels ihre Stimme.
Inez Timmer Die Vornehme – Ihre Liebe zur Musik
war groß, mit 15 Jahren hatte sie bereits eine eigene Band, und doch entschied sich die Niederländerin für ein Lehramtsstudium in den Fächern Englisch und Niederländisch. Erst nach Diplom und grauem Berufsalltag wagte sie es, ihrem Herzenswunsch nachzugeben: Sie stellte sich beim Jazzkonservatorium in Hilversum vor – und wurde aufgenommen. Fünf Jahre später erhielt sie ihr Diplom als Jazzsängerin und Gesangslehrerin. Nach Konzerten u. a. mit dem Metropole Orkest und Jean Toots Thielemanns arbeitete sie als Musicaldarstellerin und trat in den Musicals Cyrano in Amsterdam, Das Phantom der Oper in Scheveningen und Elisabeth und Disneys Die Schöne und das Biest in Wien auf. In Duisburg war sie Mme Thénardier in Les Misérables und am TheatrO CentrO die Mutter in Falco meets Amadeus. Das Musiktheater im Revier engagierte Inez Timmer für Nullvier – Das Schalke Musical als Gisela Schrader, für Showboat als Parthy Ann und für Fame als Miss Sherman. Als Frau Dünnbügel stand sie von 2007 – 2009 in Ich war noch niemals in New York auf der Bühne des TUI Operettenhauses Hamburg. Neben dem Musical ist Inez Timmers zweite große Liebe der Jazz.
Maria Baptist Musikalische Leitung / Keyboard –
Sie ist in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen und begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen. Wenig später befasste sie sich mit Musiktheorie und Komposition. Zunächst studierte sie Klassik-, dann Jazz-Piano und anschließend Komposition an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’ in Berlin und an der New School in New York City. Im Mai 2005 dirigierte sie die Uraufführung ihrer Komposition Night Scenes und spielte 2006 als erste Jazzpianistin Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire mit Improvisationen auf CD ein. Maria Baptist arbeitet sowohl mit Solisten wie Rolf Kühn, Gitte Haenning, Ingrid Jensen als auch der Reykjavik Bigband, der hr Bigband, dem Budapest Jazz Orchestra, der NDR Bigband, der Vogtland Philharmonie und vielen anderen zusammen. Auftritte führten sie in die USA, nach China, Südafrika, Kuba, Frankreich, Island, Dänemark, Griechenland, Schweden, Italien, Luxemburg, Ungarn und Spanien. Maria Baptist unterrichtet seit 2001 als Professorin in den Fächern Komposition, Arrangieren, Improvisation und Tonsatz an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’. Für ihre Kompositionen erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, so beim weltweit ausgeschriebenen Kompositionswettbewerb für das Danish Radio Jazz Orchestra in Kopenhagen.
Doro Gehr Musikalische Leitung / Keyboard - Die Tochter eines Kirchenmusikers stammt aus einer Familie auf, in der viel und gern Bach gehört wurde. Ihre Ausbildung erhielt die von früher Kindheit Klavier spielende Musikerin in den Fächern Komposition und Tanz u. a. an der Erick Hawkins Dance School New York. Danach spielte sie die Rolle der Maria Stuart in Maria Stuart – schriller als Schiller am Künstler-haustheater Wien, Drill Hall Arts Center London, beim Berliner Theatertreffen, am Theaterhaus Stuttgart und an der Volksbühne Berlin. Von 1986 bis 1997 war sie als festes Ensemblemitglied am Theater Wilde Mischung in Berlin engagiert. Parallel war sie als Musikerin von 1994 bis 1996 beim Theatersport Berlin tätig. Sie spielte als Pianistin und Keyboarderin bei Konzerten zusammen mit bekannten Musikern wie Klaus Lage, Etta Scollo, Manfred Maurenbrecher sowie mit der Ina Deter Band und mit bethree, einer Bossa Nova und Latin Jazz Band. Doro Gehr gründete 2005 die Swingband Les Belles du Swing, die sie bis heute leitet. Sie hat als Pianistin für Theaterpro-duktionen wie u. a. das Edith Piaf Projekt Compagnons sowie Fernsehproduktionen gearbeitet und verschiedene CD-Alben veröffentlicht. Ihre Konzert- und Theatertourneen haben sie nach Marokko, China, England, Italien, in die Schweiz und in die Vereinigten Arabischen Emirate geführt. Doro Gehr wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sie erhielt u. a. den Sonderpreis für junge Songpoeten der Hanns-Seidel-Stiftung, den Publikumspreis beim Jazz & Blues Award Berlin sowie den Studiopreis des Berliner Kultursenats.

Copyright: Jörg Walther
Bettina Koch Musikalische Leitung / Keyboard - Seit 1987 ist Bettina Koch als Pianistin, musikalische Leiterin, Schauspielerin und Sängerin an zahlreichen Bühnen in Deutschland und der Schweiz tätig. Sie war u. a. am Berliner Renaissance Theater, am Berliner Ensemble, wo sie mit Peter Palitzsch in dessen Inszenierungen von Shakespeares Pericles und Brechts Baal zusammenarbeitete, am Theater am Halleschen Ufer, an der Neuköllner Oper, bei den Berliner Komödianten sowie bei der Tanzcompagnie Rubato und in der Bar jeder Vernunft in Berlin engagiert. Am Thalia-Theater in Halle brachte sie als musikalische Leiterin die Uraufführung einer Kinderoper sowie eines Hip-Hop Musicals heraus. Zudem hatte sie Engagements am Stadttheater Moers, am Grenzlandtheater Aachen – dort kreierte sie u. a. in der Spielzeit 2001-2002 die Bühnenmusik für Schillers Don Carlos – am Stadttheater St. Gallen sowie am Staatstheater Braunschweig. Seit 2001 gehört sie zum Ensemble am Berliner GRIPS Theater. Sie ist dort in zahlreichen Kinder- und Jugendstücken als Pianistin und musikalische Leiterin aufgetreten oder hat die Bühnenmusik komponiert und einstudiert – wie zuletzt in Franziska Steiofs Inszenierung Schöner wohnen. Zudem hat Bettina Koch als Dozentin an der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch unterrichtet.
Carolyn del Rosario Keyboard - Die Jazzpianistin wuchs in Bacolod City auf den Philippinen auf und studierte von 1977 bis 1983 Klavier, Jazz und Musikwissenschaften am College of Music der University of the Philippines in Manila. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie drei Jahre lang als freiberufliche Jazzpianistin in Manila. Von 1985 bis 1995 vertiefte sie ihre Jazzklavier Studien in Berlin bei Walter Norris, Aki Takase und Steven Reich. Ein Stipendium vom Berliner Senat für kulturelle Angelegenheiten ermöglichte es ihr, 1993 ein Jahr Unterricht bei der berühmten Jazzpianistin Geri Allen in New York zu erhalten. Carolyn del Rosario hat in zahlreichen Theater- und Musikproduktionen wie u. a. am englischen Jugendtheater Platypus und am Theater des Westens als Pianistin gespielt und hat zahlreiche Konzerte als Solopianistin, mit ihrer eigenen Gruppe – dem Carolyn del Rosario Trio – sowie mit anderen Bands (u. a. Edel Dr. Samba Band, Emocao und Pantao) gegeben. Auslandsauftritte führten sie nach Japan, Tunesien, Italien, Portugal, New York, Spanien, Slowenien, Abu Dhabi, in die Schweiz und in ihre Heimat auf die Philippinen. Sie arbeitete zudem als Jazzklavierlehrerin an der Musikschule Charlotten-burg in Berlin, gewann 2005 den Jazz and Blues Award mit der Gruppe Pantao beim Studiowettbewerb des Berliner Senats und veröffentlichte verschiedene CDs – zuletzt mit Pete Wyoming Bender „Somewhere over the Rainbow“. Darüber hinaus spielt Carolyn del Rosario mit verschiedenen Tanzensembles wie Brenda Buffalino und Tapa Toe Dance Company (Stepptanz) und dem Berliner Damenorchester Eskapade zusammen.
Karoline Körbel Schlagzeug - Schon fünf Jahre vor
ihrem Abitur am nach John Lennon benannten Musikgymnasium in Berlin begann sie mit Schlagzeugunterricht und spielte in diversen Bands. Neben einer studienvorbereitenden Ausbildung in Berlin an der Musikschule ‚Tiergarten’, der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’ und der Universität der Künste war sie drei Jahre lang Mitglied bei der Tanja Ries-Band. Von 2003 – 2008 studierte sie an der Hochschule für Musik ‚Franz Liszt’ in Weimar Jazzdrumset bei Professor Jo Thönes. Seither spielte Karoline Körbel bei verschiedenen Jazzformationen mit Auftritten bei Festivals in Leipzig, Regensburg und Berlin und bei Popbandprojekten mit Auftritten in Deutschland, Frankreich, der Türkei, der Schweiz und in Österreich. Sie tritt als Show-drummerin alias ‚Leen’ auf und hatte TV-Auftritte. Auch bei verschiedenen Theatermusikproduktionen war sie dabei, z.B. am Theater des Westens, in der Bar jeder Vernunft bei Radio Victor, am Nationaltheater Weimar in Faust I und II sowie als Percussionistin bei HOPE – das interaktive Musical über Barack Obama im Januar 2010.
Maike Scheel E-Bass – Nach den ersten tiefen Tönen
auf dem E-Bass in Pop- und Funkbands folgten musikalische Ausflüge auf dem Kontrabass in Jazz- und Weltmusik. Während des Studiums an der Musikhochschule ‚Hanns Eisler’ (Jazz-Institut Berlin) und dem ‚Bass Collective New York’ entdeckte Maike Scheel ihre Begeisterung für Latin-Musik. Die Leidenschaft für kubanische Musik brachte sie 2000 mit einer deutschen Salsaband zum Jazzfestival ‚Jazz Plaza’ nach Havanna/Kuba. Nach dieser traumhaften Erfahrung gründete sie ihr heutiges Herzensprojekt ‚Mi Solar‘. Mit den für ‚Mi Solar‘ geschriebenen Kompositionen wurde sie 2005 zur Gewinnerin des Berliner Senats-wettbewerbs/Einzelförderung, was ihr einen Studienaufenthalt in Havanna/Kuba ermöglichte. Ebenfalls gewann sie 2005 mit ihrer Band ‚Mi Solar‘ und 2006 mit der Band ‚Les Belles du Swing‘ den vom Berliner Senat ausgeschriebenen Studiopreis. 2005 und 2006 wurde ‚Mi Solar‘ zum Jazzfestival in Montreux eingeladen. Neben Engagements an Theatern spielt Maike Scheel in unterschiedlichsten Bands im Bereich Jazz, Swing, Latinjazz und Salsa, Rock und Pop. In Berlin arbeitet sie auch als Dozentin von Bandklassen im Bereich Rock/Pop und Salsa.
Katrin Schüler-Springorum Gitarre – Gleich zu
Beginn ihres Studiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien gründete die Hamburgerin mit Franz Ruttner und Caroline Koczan die jiddische Formation ‚Gojim’. Die Band tourte jahrelang durch Europa und Israel. Spaß an Musical und Theatermusik hatte sie schon immer. So griff sie zu, als ihr die musikalische Leitung von Caroline Koczans Vaudeville Revue Oh! Me likely (Gershwin) angeboten wurde. Gerne hat sie für die Produktion auch gleich arrangiert und Gitarre gespielt. Sie war Musical Director bei Hair, Cabaret, Your‘re a Good Man, Charlie Brown. Auch als Gitarristin wird sie oft engagiert. Seit 2002 lebt sie in Berlin. Hier übernahm sie die künstlerische Leitung der ‚RosaCavaliere‘ und hat seither gut 20 Männer liebevoll im Griff. Viele Konzerte gab es bisher in Berlin und bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, z.B. Various Voices, Paris. Facettenreich wie sie ist, ist sie bei Rock und Pop, Jazz und Worldmusic zu Hause. Sie spielte bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, in der Queen Elisabeth Hall, London, dem Klezmer Festival, Budapest. Seit 2007 ist sie Gitarristin bei der Berliner Independent RockPopBand Kapelle ‚Weyerer’ und der ‚Jasmin Tabatabai Band’, mit der sie im Herbst 2007 im Rahmen der Iran Tour durch Deutschland und Österreich tourte. Derzeit arbeitet sie an ihrem Soloalbum Life in Strangerarea.
Bärbel Arenz Liedtexte - Sie war nach dem Diplom an der Akademie der Künste Nürnberg, Klasse Hörl, zunächst als bildende Künstlerin freischaffend tätig. Ihre Werke waren und sind in zahlreichen Ausstellungen und Vernissagen zu sehen. 2009 veröffentlichte sie zusammen mit Gisely Lipsky den äußerst erfolgreichen Text- und Bildband Mit Kompass und Korsett über 16 reisende Entdeckerinnen des 19.Jahrhunderts. Ihr Interesse an starken Frauen und ihrer Rolle in der Gesellschaft bewegten sie dazu die Liedtexte zu verfassen. Bärbel Arenz ist mit dem Schriftsteller Ewald Arenz verheiratet und Mutter der drei gemeinsamen Kinder Theophilus, Viktoria und Fabricius.
Tilmann von Blomberg Autor – Der gebürtige Hamburger Tilmann von Blomberg steht seit seinem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und spielte bereits mit vierzehn seine erste Hauptrolle in Emil und die Detektive. Schon während seiner Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin arbeitete er mit Regisseuren wie Peter Lund, Wolfgang Kolneder und Angelica Domröse. 1977 gewann er den Sonderpreis der Robert-Stolz-Stiftung beim Bundesgesangswettbewerb Musical/Chanson. Gleich sein erstes Engagement nach dem Studium führte ihn nach Wien u. a. als Eddie in Blutsbrüder. Auch bei seinen weiteren Engagements spielte er nur wichtige Rollen u. a. Rocky in Die Rocky Horror Show, Simeon in Joseph (Colosseum Essen), Lucentio/Bill in Kiss me, Kate, Ernst Ludwig in Cabaret (Stadttheater Bielefeld) und Preußischer Gesandter in Ludwig II. (Füssen). Der künstlerische Leiter Peter Lund holte ihn für drei Produktionen an das Berliner Kulthaus: die Neuköllner Oper. Nach einem Ausflug an die Staatsoper Unter den Linden (John Buffy in Die Blume von Hawaii) war er im Theater des Westens Thénadier in Les Misérables und 2004/2005 Herr Kaiser in der Uraufführung des Musicals Pinkelstadt am Schlossparktheater. Das Tourneetheaterpublikum kennt Tilmann von Blomberg aus Moonlight Serenade – Die Glenn Miller Story. In der von der INTHEGA mit dem Musik Theater Crossover Preis ausgezeichneten EURO-STUDIO Landgraf Uraufführungsproduktion wurde er in der Titelrolle enthusiastisch gefeiert. Ebenfalls von der INTHEGA prämiert (Musiktheaterpreis) wurde Hello, Dolly!. In der ERUO-STUDIO Produktion stand er als Cornelius Hackl neben Ilja Richter auf der Bühne. Als Filmschauspieler drehte er 2007 Walküre mit Tom Cruise als Stauffenberg. Als Regisseur konnte man ihn im Moviepark Bottrop bei Sixopranos- … und bitte! kennenlernen – eine Show, für die er auch das Buch schrieb, denn schon immer war es sein Traum, seinen eigenen Texte auf der Bühne zu hören. Unter dem Pseudonym Friedrich Dudy schrieb er für das EURO-STUDIO die Michael-Jary-Revue Die Beine von Dolores mit Gunther Emmerlich und im Auftrag des Theaters im Rathaus Essen die Bühnenadaption von Ildikó von Kürthys Bestseller Mondscheintarif. Diese Aufführung gastierte im Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Katja Wolff ist auch die Regisseurin seines neuen umjubelten Bühnenhits. Für das Hormonical Wechseljahre – Heisse Zeiten hat er sein Inkognito gelüftet.
Betty Dir Choreographie – Die in Berlin geborene und dort lebende Künstlerin bildete sich nach ihrer klassischen Ballett-Ausbildung tänzerisch weiter. Der Modern Dance ist Wegweiser ihrer Ausdrucksform geworden. Ebenso fließen Afro-, Jazz- und Musical Dance mit ein. Diese Einflüsse zeigen sich in ihren Arbeiten als Choreografin. 1991 begann ihre Bühnenlaufbahn am Theater des Westens mit der Kurt Weill Revue. Es folgten Engagements quer durch Deutschland (z.B. mit West Side Story, Blue Jeans, Cabaret, A Funny Thing Happened on the Way to the Forum, Let’s Pop), zuletzt im Jahr 2001 in der Uraufführung Falco meets Amadeus am Theater des Westens. 1996 bekam sie erstmalig die Chance selbst zu choreografieren und ist seitdem Choreografin der heutigen Projektcompany ,Pyro Space Ballets‘. Die Rocky Horror Show am Hans Otto Theater Potsdam, My Fair Lady in Braunschweig, Rhythmus Berlin am Friedrichstadtpalast, Die Blume von Hawaii und Der Vetter aus Dingsda in Osnabrück, wo sie Regisseurin Katja Wolff kennenlernte, Die stumme Serenade in St. Gallen sind ihre letzten Theaterproduktionen. Seit 2005 entwickelt Betty Dir eine eigene Art der Performance: ,ArtAct_Berlin‘. Sie bringt die Amazonen der Neuzeit auf die Bühnen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Publikum, wie z.B. mit ihrer Flexperformance. Derzeit schreibt Betty Dir an einem Projekt zur Bereicherung der Kunstszene in Berlin.
Susanne Füller Bühnenbild – Nach vier Semestern Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und einem 2001 abgeschlossenen Diplomstudium in Architektur an der Fachhochschule Potsdam sowie diversen Assistenzen und Mitarbeiten bei Film- und Fernsehproduktionen war Susanne Füller von 2003 bis 2005 Bühnen- und Kostümbildassistentin am Hans Otto Theater Potsdam. Für dieses Theater entstanden, als sie anschließend als freie Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitete, auch ihre meisten Kostümbilder wie die zu Krankheit der Jugend, Kamikaze Pictures, Der nackte Kaiser, Trenck, das Bühnenbild für Dantons Tod oder die Ausstattungen für Werkstatt der Schmetterlinge, Von Schlössern und Schlaatzen, Frohes Fest und Geschichte vom Baum. Susanne Füller entwarf auch die Kostüme für die Oper Der Liebestrank am Staatstheater Meiningen und für Medea bei den Antikenfestspielen in Trier.
Carsten Gerlitz Arrangements / Musikalische Einstudierung – Er wurde 1966 in Berlin geboren und studierte an der Hochschule der Künste Berlin Musik. Seine musikalische Ausbildung am Klavier und in Arrangement und Komposition erhielt er unter anderem bei Clemens Kühn und Heinrich Riethmüller. Er arbeitet als Musiker, Arrangeur und Autor für verschiedene Verlage und Labels. Seine Klavier- und Chorarrangements sind inzwischen in über 160 Publikationen erschienen. Im eigenen Tonstudio betreut er Wort- und Musikproduktionen. Mit seinem Chor ,The Happy Disharmonists‘, den er seit 25 Jahren leitet, erhielt Carsten Gerlitz den Berliner Kulturpreis BONZO und veröffentlichte mehrere CDs. Seine Publikation erhielt 2006 den Deutschen Musikeditionspreis. Er war mehrfach Musical Director bei SAT.1, dem ZDF und RTL, arbeitete als musikalischer Leiter am Berliner Schlosspark Theater, der Tribüne, der Komödie am Marquardt in Stuttgart, arrangierte und leitete die Berliner und Stuttgarter Palazzo-Show. In Zusammenarbeit mit der Stage Entertainment war er mehrfach in Musical-Projekte involviert. Carsten Gerlitz arrangierte für Max Raabe und das Palast Orchester, Reinhard Mey, Ute Lemper, Pepe Lienhard, die Wise Guys und für das NDR-, das MDR-Orchester und den MDR-Kinderchor. Er ist zudem regelmäßig als Dozent für Chorleitung aktiv.
Heike Seidler Kostüme – Sie ist in Bremen aufgewachsen und machte dort nach dem Abitur eine Damenschneiderlehre. Anschließend ging sie nach Berlin auf die Lette Schule und wurde zur staatlich geprüften Modedesignerin ausgebildet. Seitdem ist sie erfolgreich als Kostümbildnerin für Operetten, Musicals, große Ballette, Schauspielklassiker, Komödien und zeitgenössisches Theater an den Theatern in Bielefeld, Hildesheim, Koblenz, St. Gallen, Baden-Baden, Bremen, Osnabrück, am Opernhaus Halle und dem Staatstheater Mainz tätig. Immer wieder arbeitete sie mit Regisseurin Katja Wolff zusammen. Auch für Film und Fernsehen sind die Kostüme von Heike Seidler gefragt, so beispielsweise im Kinofilm Emil und die Detektive (Regie: Franziska Buch), in Atemlos (Regie: Gabriel Barylli) und Versprich mir, dass es den Himmel gibt (Regie: Martin Enlen) bei SAT1 und für das ZDF in Auch Männer brauchen Liebe und Sperling und das schlafende Mädchen. Für das Euro-Studio Landgraf arbeitete sie auch mit Katja Wolff zusammen: im creative team des von der INTHEGA mit dem Musik Theater Crossover-Preis ausgezeichneten Glenn Miller-Musical Moonlight Serenade und in dem Schauspiel Die Ehe der Maria Braun nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder sowie beim Musical Hello, Dolly! (INTHEGA Musiktheaterpreis 2008).
Katja Wolff Regie – Nach dem Abitur in Wilhelmshaven studierte sie Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Nach Lehrjahren als Regieassistentin übernahm sie für zwei Jahre die Position der Oberspielleiterin des Schauspiels am Hans Otto Theater in Potsdam. Seitdem arbeitet Katja Wolff als freischaffende Regisseurin in Deutschland und der Schweiz, und immer wieder lehrt sie als Gastdozentin unter anderem an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ und der UdK in Berlin, an der Universität St. Gallen. Klassiker wie Shakespeares Hamlet, Schillers Kabale und Liebe, Euripides‘ Iphigenie in Aulis und Lessings Miss Sara Sampson inszenierte sie ebenso erfolgreich wie zeitgenössische Stücke. Mordslust von Wilfried Happel wurde 2003 aus Bonn zum NRW-Theatertreffen eingeladen. Immer wieder vertraut man der erfahrenen Regisseurin auch Uraufführungen an: zuletzt 2008 am Staatstheater Stuttgart Noras Baby von Mattias Faldbacken und die Farce Außer Kontrolle von Ray Cooney oder 2009 am Theater am Kurfürstendamm Shoppen nach dem Filmdrehbuch von Ralf Westhoff in der Theaterfassung von Jürgen Popig. Auch im Musiktheater ist Katja Wolff zu Hause. Das Theater St. Gallen engagierte sie für die Uraufführung von Eveline Haslers Musical Baborosa, in Koblenz überzeugte sie mit Leonard Bernsteins West Side Story ebenso wie mit Die Maßnahme von Brecht/Eisler in Zürich oder Die Dreigroschenoper in Hildesheim. Für das Theater im Rathaus Essen ist Mondscheintarif in ihrer Regie für Jahre auf Tournee. Ihre Inszenierungen der Uraufführung des Musical-Erfolgs Moonlight Serenade und des Musicals Hello, Dolly! wurden von der INTHEGA mit dem Crossover Musik Theater Preis bzw. dem Musiktheaterpreis ausgezeichnet.
